Reisebericht Kroatien

Reisebericht, unser Urlaub in Kroatien


Es hat sich mittlerweile sicher herumgesprochen, dass Kroatien auch einige Trauminseln zu bieten hat. Auf der Suche nach einer ruhigen Insel in der Adria, die dennoch ein spannendes Kulturprogramm zu bieten hat, bin ich bei einer kürzlichen Kroatien-Tour von Einheimischen auf die Inseln Korcula aufmerksam gemacht worden. Zunächst machte ich jedoch zunächst einen Abstecher nach Dubrovnik, ein Muss für jeden Kroatien-Einsteiger. Die gut erhaltende Altstadt und die Wehrmauern sind wirklich sehenswert. Anschließend ging es auf die Fähre. Nach etwas mehr als dreieinhalb Stunden legten wir in Korcula-Stadt an. Sie könnten aber auch von Split oder anderen Inseln aus nach Vela Luka übersetzen.

 

Der Hafen von Korcula in Süddalmatien

Schon der Hafen war eine einzige Augenweide. Glücklicherweise waren keine großen Kais mit unübersichtlichen Check-in/Check-out-Schaltern zu sehen. Es wartete eine einfache Anlegestelle auf mich, an der alles ohne Stress und Hektik seinen Lauf nahm. Im Hintergrund erhoben sich karge Felslandschatten, die ein idyllisches Panorama vermittelten. Innerhalb kürzester Zeit konnte ich die Fähre verlassen. Nach wenigen Minuten befand ich mich bereits in der hübschen Altstadt, deren Historie bis ins 13. Jahrhunderte zurückreicht. Zu dieser Zeit wurden die ersten Verteidigungsanlagen errichtet. Marco Polo soll hier sogar geboren sein. Ob das wirklich stimmt? Ein Promotiongag ist wohl wahrscheinlicher.

 

Kleine Korcula-Rundreise

Als ich auf der Insel ankam, fiel sofort der ganze Stress der letzten Wochen und Monate von mir ab. Die harmonische Landschaft, die freundliche Bevölkerung und die azurblaue Adria wirkten auf mich sehr beruhigend. In der Stadt habe ich das Ikonenmuseum besucht und einen Blick in die St. Markus Kathedrale mit ihren beeindruckenden, filigran gearbeiteten Rosettenfenstern geworfen. Zwischendurch ließ ich mich tatsächlich von den köstlichen Meeresfrüchte-Gerichten in einer der umliegenden Hafen-Tavernen und Gasthöfen verführen. Um die Insel und deren Landesinnere zu erkunden, fuhr ich auf die “Marmont-Strasse” auf. Sie ist eine ideale Strecke, um das teilweise gebirgige Inselinnere mit angelegten Weinbergen, einsamen Olivenhainen und dichten Pinienwälder kennenzulernen.

Aber was wäre eine Insel ohne Strände? Korcula hat einige der besten in der Region vorzuweisen. Die Schönsten liegen allerdings auf den kleinen vorgelagerten Eilanden. Ich bin mit einem Fischer auf die Insel Proizd übergesetzt. Dort liegt der im Jahr 2007 zum schönsten Strand der Adria gewählter Sandstrand. Kroatien ist wunderschön!

Unser Urlaub in Kroatien - Reisebericht

Reisebericht über Kroatien, einen schönen Urlaub in der Wandergruppe oder bei einer Radtour erleben.

Ein Urlaub nur am Strand? Das ist und war auch noch nie etwas für uns. Wir sind begeisterte Motorradfreaks und haben Kroatien mit unseren Bikes erkundet. Ein tolles Erlebnis, das wir nicht missen möchten. Sicherlich ist die Anreise anstrengend, denn schließlich mussten wir erst einmal dorthin kommen, aber als wir nach 17 Stunden Fahrt die kleine Insel Murter erreichten, war das alles vergessen. Zunächst bezogen wir unsere kleine, geschmackvoll eingerichtete Ferienwohnung – ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen. Die Begrüßung durch die Vermieter war offen und herzlich. Der Start in unseren Urlaub in Kroatien war also vielversprechend.


An den darauffolgenden Tagen fuhren wir immer wieder andere Strecken ab, um die faszinierende Kroatien näher kennenzulernen. Besonders beeindruckt hat uns die wildromantische, zerklüftete Küste und ihren vor gelagerten kleinen Inseln. Über eine Brücke fuhren wir auf die Insel Pag. Wir glaubten zunächst, auf einer Mondlandschaft „gestrandet“ zu sein. Mit der Fähre setzten wir dann auf das Festland über. Wer keine kurvenreichen Küstenstraßen mag, sollte hier nicht weiterfahren. Doch wir genossen die Tour in südlicher Richtung auf der schönsten Küstenstraße, die Europa zu bieten hat, der Jadranska Magistrala.


Kommen Sie auch unbedingt nach Zadar, das auch das „Tor nach Dalmatien“ genannt wird. Vor allem die Meeresorgel ist eine ganz besondere Attraktion. Sie wird durch mit Orgelpfeifen durchbohrte breite Treppenstufen gebildet. Abhängig von Wasserstand und der Bewegung der Wellen erklingen geheimnisvolle „Melodien“. Doch es sollten noch weitere Höhepunkte auf uns warten. Zu ihnen gehörte die beschauliche Inselstadt Primosten, der Krka Nationalpark und auch Knin mit Festungsanlage und Wasserfall an der Quelle der Krka.


Um uns von den vielen schönen Eindrücken zu erholen, verbrachten wir zwei Tage in unserem Appartement. Dort studierten wir die Reiseführer und malten uns in Gedanken schon die nächste Tour in Kroatien aus. Denn hier waren wir mit Sicherheit nicht das letzte Mal.